Dienstag, 12. Oktober 2010
















Ich stand vor diesem Baum, nein eigentlich saß ich davor. Blickte ihn an und konnte nicht wegsehn, weil mich irgendetwas band, gar festhielt. Zehn Minuten vergingen, da sah ich plötzlich ein leicht schimmerndes Grün auf dem Baum. Etwas so eingehendes, so deutliches, und gleichzeitig so fremd gewesenes, dass ich es in voller Klarheit erst nicht wahrnehmen konnte.
Wie gebannt stand ich eine gefühlte Ewigkeit: starrend, grübelnd, fliegend, denkend und innerlich strahlend vor diesem Baum. Sah mir diese simple Weisheit an. Ich fragte mich wo der Frieden wohl hin laufen konnte? Was passiert wenn sich mit der Zeit etwas aus dem Kreis löst? Dass sich zwischen trügerischen Liebesbotschaften für die Ewigkeit das wirklich Wichtige verläuft?
Ich frage mich, welcher Frieden wohl gemeint sein könnte, ich habe meine Antwort...voller Freude über die simple Weisheit eines alten Baumes.

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